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mein Andenken an Jesus Jeschua Issa, geheiligt sei dein Name
Wenn es wahr ist, dass unsere Zeitrechnung bei deiner Geburt einsetzt, warst du damals, vor genau 2000 Jahren, fünfzehn, nach jüdischem Brauch seit zwei Jahren erwachsen und in deinem damaligen Wirken bereits selbstständig. Ich selbst bin erst später als du erwachsen geworden, doch in diesem Wandel erkannte ich eines Tages, dass du wirklich gelebt hast, dass all die Worte der Kirchenmänner und im Religionsunterricht der Schule ‹über› dich für mich vor allem Umwobenheiten sind. Seither bist du in meinem Wissen und Herzen und ich spüre dich und dein Wesen Tag für Tag präsent! Was vor zwei Jahrtausenden geschah, ist Vergangenheit, und doch würde ich gerne so manches erfahren, um zu erkennen, was wirklich geschehen ist. Denn auch wenn unsere Welt sich im Außen verändert zeigt, ist doch vieles, was unterschwellig an uns zerrt und uns bewegt, wohl noch ganz ähnlich wie damals…
Im Folgenden möchte ich schreiben, was ich für mich als wahr empfinde. Jeschua, geliebtes Wesen, bitte korrigiere mich, wenn ich in meinem Andenken an dich fehl liegen sollte! Liebe Leserin, lieber Leser, bitte prüfe es in dir selbst, indem du bei allem, was du hörst oder liest, den Ausschlag deines eigenen inneren weisen Wesens wahrnimmst, indem du die Wirkung der Worte in dir spürst! Streiche alles, was dir nicht richtig und stimmig erscheint, um dein eigenes Andenken stimmig zu erstellen. Danke, Jesus Jeschua, g.s.d.N., dass du mit deinem Geist bis heute unter und in uns bist…
 Jesus Jeschua Issa, den wir ‹den Christus› nennen, hat vor 2000 Jahren wahrhaftig gelebt.
Es scheint mir kaum wahrscheinlich, dass all die Überlieferungen von deinem Dasein und Wirken eine rein erdachte Geschichte sind. Es gibt so viele Quellen aus ganz unterschiedlichen Kulturen, die von dir zeugen und die bis heute im Wüstensand auftauchen. Alle diese Texte zeigen ein ähnliches Bild von deinem damaligen Leben auf.
 Dein wahrer Name ist: ‹Jeschua›.
Geboren bist du im Westjordanland und deine Muttersprache war Aramäisch. Der Name ‹Jesus› hingegen stammt aus dem Griechischen. ‹Jeschua› ist aller Forschung nach die Lautform, die deiner eigenen Aussprache deines Namens am nächsten kommt. Muhammad (nicht ‹Mohammed›) empfing deinen Namen als ‹Isa›, siehe Koran. In den Texten buddhistischer Mönche, die wenige Jahre nach der Kreuzigung aufgezeichnet wurden, ist dein Name als ‹Issa› vermerkt. (Der Name ‹Jesus› ist im Wortursprung von: «ich bin» abgeleitet, im Französischen: «je suis». Auch ‹Isa› und ‹Issa› weisen auf diese Bedeutung hin. Dieser Ausdruck des reinen Seins ist von Alters her eine Bezeichnung für Gott und das Leben selbst: ‹Jehova› und ‹Yahweh›, der Gottesname des Judentums, lauten übersetzt: «Ich bin», das hebräische ‹havah› bedeutet: ‹sein›.)
 Dein Wesen und Wirken bewegt bis heute unzählige Menschen.
Nur sehr wenige Menschen, die mit ihren Füßen diesen Planeten berührten, haben über eine so lange Zeit einen ähnlich starken Einfluss auf das Andenken so vieler Menschen, wie du. Nur für sehr, sehr wenige Menschen empfinden wir eine derart tiefe Form von Ehre, Achtung, Hingabe und Liebe. Was ist es, dass uns bis heute an dir berührt?
 Dein Wesen, Wirken und deine Worte waren über jeden Schatten erhaben.
In meinem Andenken bist du mein Vorbild des ‹guten Menschen›. Niemals hast du in deiner Sicht oder deinem Wirken gefehlt, niemals dich verführen lassen oder deine Botschaft oder dein Auftreten zu einem niederen Zweck verkauft. Deine eigene Persönlichkeit scheint mir vollkommen befreit zu sein von dem, was wir heute ‹Unterbewusstsein›, ‹Schatten› oder ‹eigene, unerlöste Themen› nennen. Für mich bist du ein ‹befreiter Mensch›. Keiner der Berichte von dir spricht jemals vom Klären eines persönlichen Anliegens oder einer persönlichen Beziehung. Hattest du Besitz? Ein Zuhause? Brauchtest du jemals etwas für dich? In deiner gesamten Geschichte ist nichts Persönliches zu finden, das dich in deinem Leben beschäftigt hätte.
 Kaum ein Mensch der Öffentlichkeit hat seine Verbundenheit mit dem Leben selbst so offen gezeigt, wie du.
Du hast stets gesagt, dass ‹der Vater› durch dich spreche und wirke und mit diesem Wort das Wesen des einen Lebens selbst beschrieben, das unteilbar zu jedem von uns spricht und auch in jedem von uns ist. (Darauf komme ich noch zuletzt.) Nur sehr wenige Menschen der Öffentlichkeit waren jemals so frei wie du in ihrem Wirken, haben jemals stetig und allein aus eigenem Antrieb und eigener Überzeugung heraus, unbeirrbar gegen unzählige fremde Willen, unkäuflich und bis zum Tod unbelehrbar gelebt. Niemand konnte dich jemals von deinem Weg ablenken oder dich in deiner inneren Ausrichtung verführen. In all dem hast du dein irdisches Leben allein selbst mit der Unterstützung der dir nahen Menschen gemeistert. In meinem Andenken erscheint mir dein Leben als in einer hohen, weisen Art ‹geführt›, als Ermahnung und Vorbild für jeden von uns, bis heute. Was könnte diese Ermahnung sein? Warum tragen wir dich bis heute in unseren Herzen?
 Du bist gefoltert und gekreuzigt worden.
Alle Quellen berichten davon. Bis heute ist das wesentlich verbreitete Symbol von dir das Kreuz und weniger dein lichtvoll scheinendes Wesen. In meinem Andenken an dich erscheint es mir unsinnig zu glauben, dass du ‹getötet worden› bist. Als befreiter, weiser und vom Leben geführter Mensch hast du dein Schicksal niemals aus deinen Händen gegeben. Viele Stellen in den Berichten zeigen, dass du deine bevorstehende Hinrichtung lange zuvor gesehen hast und dich selbst ihr gestellt und sogar zu ihr begeben hast; dass du sie als Teil deiner Geschichte, die uns bis heute in genau dieser Form bewegt, angenommen hast. Alle Häscher hast du zuvor bekehrt, denn «es war noch nicht an der Zeit». Offen ist für mich, wer genau deine Widersacher waren: Die römische Kirche schreibt, dass die jüdischen Hohepriester, Ältesten und der Rat aus ihnen deinen Tod gefordert haben und dass der römische Statthalter Pontius Pilatus deine Unschuld aussprach und seine Hände in Unschuld wusch. In den von buddhistischen Mönchen durch die Überlieferung von fahrenden Händlern kurz nach der Kreuzigung aufgezeichneten Texten [siehe: Nicolas Notovitch: Das Unbekannte Leben Jesu, die Originaltexte der 1887 entdeckten Schriftrollen, hk verlag, 2006] heißt es, dass allein die römische Staatsführung den Tod forderte und die geistige Führung der Juden dagegen sprach und sie ihre Hände in Unschuld wuschen. Wie groß war der Anteil der Menschen in deinem eigenen Volk, die sich gegen dich und deine Worte wandten? Dieses scheint Vergangenheit zu sein und doch zeigt es im Nachsinnen etwas Wesentliches über den Stand unserer heutigen Welt: Wie würdest du aufgenommen werden, wenn du heute als reines Wesen hier unter uns leben und allein Worte der Wahrheit sprechen würdest? Würden alle Menschen dich willkommen heißen und lieben? Oder hättest du Widersacher? Dieses ist eine bedeutsame Frage, die ich bis heute mit dir verbinde: Wer ist in jedem Menschen, Land und in jeder Kultur das oder der, der sich gehen die Liebe und Wahrheit stellt? Es ist für mich die erste deiner Botschaften: In unserer Art zu leben, hat Liebe und Wahrheit Widersacher.
 Du bist ‹auferstanden›.
Dieses ist der zweite Kern deiner Geschichte, das, was so viele Menschen bis tief in ihre Seele hinein bewegt: Die Möglichkeit der Auferstehung nach dem Tod. In meinem Andenken an dich warst du schon vorher ‹auferstanden›, denn deine Taten und Worte waren stets aufrecht und dein Gemüt hast du ebenso gehalten. Dieses scheint mir die zweite wesentliche Botschaft von dir zu sein, die durch genau diese höchst öffentliche Hinrichtung und dein Erscheinen nach dem Tod des Körpers bis heute jeder von uns, der mit dir vertraut ist, in sich trägt: Das Leben endet nicht nach dem physischen Tod und ist weitreichender als die rein materielle Welt. Dein Schüler Thomas hat diesen Ausspruch von dir als den ersten von 114 und damit wesentlichen in seinem Evangelium gewählt: «Jesus sprach: Wer meine Worte hört, muss den Tod nicht fürchten.» In meinem Andenken hast du uns alle ein Stück weit von der Angst vor dem Tod befreit, und damit eine Hoffnung gegeben, die vor dir mehr ein Glaube war und erst durch dein Erscheinen nach dem Tod für viele Menschen direkt erfahrbar wurde. Quellen sagen, dass du dich Tage und Wochen nach der Kreuzigung vielen hundert Menschen öffentlich gezeigt hast.
 Deine Botschaft an die nachfolgende Zeit ist die des eigenen Vorbildes und des am eigenen Leibe erfahrenen Geschehens.
Du selbst hast kein Buch geschrieben und auch niemandem den Auftrag gegeben, deine Worte in einem Buch zu verwahren, obwohl du es mit Leichtigkeit hättest tun können. Was zeigt, dass dein Auftrag zum einen das Klären damaliger Zustände war und zum anderen deine Botschaften im Erkennen deines Wesens und Wirkens zu finden sind.
 Christus ist in jedem von uns.
�Christus� ist ein Ehrentitel, den wir Menschen dir damals bis heute geben. Dieses ist f�r mich die dritte und tiefste deiner Botschaften: Jeder von uns hat Gottmutter und Gottvater und damit das Leben selbst in sich! Zu jedem von uns spricht das Leben, jeder von uns ist das Leben! Und doch sind wir in unserem Denken und F�hlen mehr oder weniger von der Einigkeit unseres K�rpers, Gem�ts und dem einen reinen Geist entfernt. Mehrfach hast du gesagt, dass jeder von uns so sein wird und so sein kann, wie du. Martin Luther hat deine Worte so niedergeschrieben: �Das Reich Gottes kommt nicht mit �u�erlichen Geb�rden; man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch� [Lukas 17.20 und 21]. �So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben� [Matth�us 24.23]. Paulus sprach: �Nun freue ich mich, ... dass ich das Wort Gottes reichlich predigen soll, n�mlich das Geheimnis, das verborgen gewesen ist von der Welt her und von den Zeiten her, nun aber ist es offenbart seinen Heiligen, ... welches ist Christus in euch, der da ist die Hoffnung der Herrlichkeit� [Der Brief des Paulus an die Kolosser, 1.27]. Meine Ausgabe der Bibel tr�gt auf dieser Seite klein in der Kopfzeile die �berschrift: �Christus in uns und wir in ihm� [Die Bibel nach der deutschen �bersetzung von Dr. Martin Luther, Ausgabe 1912, Verlag Friedrich Bischoff]. Bis heute verf�lscht die evangelische und katholische Kirche diese Worte, siehe die entsprechenden Stellen in der �Einheits�bersetzung�.
Jeschua, geheiligt sei dein Name! Danke, dass du den Weg der Verbundenheit f�r uns alle vorausgegangen bist! In Liebe, …
jeschua.name, issa.jetzt und christus.jetzt veröffentlicht am 23.7.2015, letzte Änderungen am 28.10.2015
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